Festles-Lärm
In
diesen sommerlichen Tagen jagt bei uns im Unterland ein „Feschdle“ das andere.
Und wichtig an den vielen Festen ist auch, daß darüber berichtet wird. Wie Frau
Marthe in Goethes „Faust“ schon sagte: Es
muß halt auch im Blättle stehen. Sonst war man ja „gar net do gwäse“. In
Heilbronn gab es zum Beispiel das Neckarfest, dann „100 Jahre Kaiserstraße“,
danach das Unterländer Volksfest, am Wochenende dazu das Wengertfest unterm
Wartberg und demnächst das Heilbronner Weindorf. Darüber kann man sich freuen,
und viele tun das auch. Oder man ärgert sich. Das tun oftmals jene, die
unmittelbar neben dem Festles-Geschehen wohnen. Ob beim Weindorf oder
Wengertfest. Warum wohl? Habe ich mich gefragt. Und nachgefragt – ganz schlicht, wie es meinem schwäbischen
Gemüt entspricht. Da wohnt jemand unterhalb des Wartbergs, zum Beispiel in
einer schönen und ruhigen Wohngegend – hab ich mir gesagt. Den frag’ ich mal.
Und was erhielt ich zur Antwort? Nur Anlieger durften am vergangenen Wochenende
noch in seine Straße einfahren. Bis 22 Uhr dauerte das schöne Weinfest zwischen
den Heilbronner Reben jeweils an drei Tagen. Und danach fuhren die Leut wieder
heim. Indem sie zu ihrem irgendwo in der Gegend abgestellten Auto liefen oder
sich abholen ließen – per Taxi oder privat. Und so war das Türengeschlage und
das Rufen vor dem Haus des Anliegers reichlich laut – so zwischen 22 und zwei
Uhr morgens. Zwischendrin klingelte es auch an der Haustür, weil ein armer
Mensch kreislaufmäßig zusammengebrochen war. Der Krankenwagen mußte
herbeigeholt werden – selbstverständliche Nachbarschaftshilfe. Das ist ja
harmlos – gegenüber dem, was demnächst die Anlieger beim Weindorf rund ums
Rathaus in Heilbronn erleben werden werden.
Treff
am Nachmittag
Jeden
Nachmittag das gleiche Bild auf unseren Mattscheiben. Dunkelhäutige Quasselstrippen, deren Klappen kaum zu stoppen sind,
ausgeleierte Sportmoderatoren, die durch coole Sprüche den Talkshow-Ruhm
erlangen wollen, und dickliche Damen, die es mit der Diät nicht so eng sehen,
sind im Programm zu sehen. So exotisch wie die Moderatoren sind auch ihre
Gäste. In Frage kommen in diesem Fall nur Menschen, die entweder
exhibitionistische Veranlagungen haben, völlig schwachsinnig sind oder sich
bereit erklären, den eigenen Ehepartnern vor Millionen von Zuschauern als
impotent beziehungsweise frigide zu bezeichnen. Aber das ist es ja, was der
Fernseh-Konsument sehen will. Alles andere wäre langweilig, oder? Nur leider
mußte der interessierte Talk-Show-Konsument mit großer Enttäuschung
feststellen, daß immer wieder die
gleichen Kandidaten in der Glotze zu sehen sind. Einmal bei der
„vollschlanken“ Vera am Mittag, eine Woche später beim Sportredakteur Kerner
und wenn man Glück hat, ist der gleiche Suppenkasper sogar bei Arabella zu
bemitleiden. Denn dieser arme Mensch hat doch tatsächlich in jeder Show ein
anderes Problem. Die beginnen mit Sabberproblemen, gehen über akut schlechten
Klamottengeschmack bis hin zu Perversionen jeglicher Art. Und das zwischen zwölf und 17 Uhr.
Es ist eigentlich unvorstellbar, daß solche Shows großen Anklang
finden. Ich frage mich manchmal, wer solche Sendungen anschaut. Sind es
Schüler, die gerade mal wieder eine überflüssige Mathearbeit verpassen und sich
lieber an den Problemen anderer Menschen ergötzen? Oder unausgelastete
Hausfrauen, die neben der alltäglichen Arbeit im Haushalt mit den „Betroffenen“
mitleiden, Parallelen zum eigenen Leben suchen, um dann vielleicht in einer
anderen Talkrunde mitreden zu können. Wer weiß, wer weiß? Talkrunden, das ist
offenbar der Treppenklatsch von einst – elektronisch aufbereitet. Was sind wir
doch modern – und so fortschrittlich.
Klassikradio
Manche
lieben deutsche Volksmusik, andere
deutschen oder englischen Pop,
wieder andere Techno oder Rock. Und eine nicht geringe Gruppe der
Radiohörer liebt dagegen klassische Musik. Eine Minderheit, aber eine
bedeutende Minderheit. Klassische Musik
kann man dann entweder beim Südfunk hören – auf „S2 Kultur“, dem Sender für die gebildeten Schichten und für
Klassik-Fans mit Antenne auf dem Dach. Oder, so man verkabelt ist, auf einem
der vielen anderen Klassik-Sender der Öffentlich-Rechtlichen, die sich dort in
harter Konkurrenz zum „Klassik-Radio“
befinden, einem Privatsender aus Hamburg, der populäre Klassik aus den letzten
drei- bis vierhundert Jahren bietet. Und das nicht in bemühter,
pseudointellektueller Darreichung, sondern in einem ansprechenden Format, mit
sehr gut aufbereiteten Informationen von hervorragend sprechenden
Moderatorinnen und Moderatoren präsentiert. Nicht ein ganzes Werk eines
Komponisten wird dem Hörer um die Ohren geschlagen oder geworfen, nach dem
Motto „Vogel, friß oder stirb“,
sondern ausgesuchte Sätze aus den verschiedenen Kompositionen. Das ist dann
unterhaltsam und lehrreich zugleich. Und darauf beruht der Erfolg des
„Klassik-Radios“ bei den Hörern. Die Quoten sind enorm und ständig wachsend.
Aber über Antenne ist bei uns im Lande dieser Sender nicht zu empfangen. Davor
sind der Süddeutsche Rundfunk und
die Landesanstalt für Kommunikation in Stuttgart LfK. Sie haben gehörige Angst,
daß die einflußreiche und vermögende Gruppe von Klassik-Hörern bei dem
sogenannten „terristrischem Empfang“ via Antenne (z.B. auch im Autoradio) mit
fliehenden Fahnen überlaufen. Und solange die Hörer das rein technisch nicht
können, müssen sie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk bleiben, wenn sie
Klassik hören wollen. Aber die Zeiten
ändern sich. Auch in diesem schmalen Marktsegment. Ob unsere „beamteten
Rundfunk-Macher“ das nun wollen oder nicht.
Wechselbad
Was
hat Hongkong, das erst wenige Wochen ein Teil der Volksrepublik China ist, mit
uns zu tun? Nicht viel, aber eine ganze Menge, wenn es um Wirtschaft geht. Was
sich dort verändert hat, ist fast so, als hätte einst die DDR Westberlin übernommen. Ein schiefer Vergleich, weil die DDR nie
so kapitalistisch wie Rotchina und
Westberlin nie so prosperierend wie Hongkong war. Aber stimmend am Vergleich
ist: Eine Diktatur übernimmt einen demokratischen Stadtstaat. Die Frage ist
nun: Wer gleicht sich wem an? Die kommunistischen Provinzsoldaten werden auf
jeden Fall vom kapitalistischen Virus „Hongkong“ befallen werden. Nichts ist
überzeugender als Wohlstand und die Möglichkeit, in Freiheit reich zu werden.
Nationalistisch kommt jetzt Rotchina daher. Vereinigung heißt das Zauberwort.
Aber nationalistische Töne sind immer dann gefragt, wenn die Werte nicht mehr
stimmen. Was kann auch eine Regierung bieten, deren Ideologie auf den
Erkenntnissen eines gelehrten deutschen Juden aus dem 19. Jahrhundert fußen? Was
hat das mit China und seiner Geschichte zu tun? Nichts. Deshalb kann sich
dieser Fremdkörper „kommunistische
Partei“ in China ja auch nur mit Terror und Gewalt gegenüber der
Bevölkerung durchsetzen. Die Angst der korrupten Funktionäre besteht heute nur
noch darin, ihre große Machtfülle einzubüßen. Schlimm an der Geschichte ist,
daß viele – allen voran die Deutschen im Gegensatz zu den klassischen
Demokratien wie Amerika und England – mit Liebdienerei, vielen
Verbeugungen und Schweigen zu den Menschenrechtsverletzungen dem dikatorischen Regime zu Diensten
sind. Unsere Politik hat es nun wirklich nicht nötig, vor Diktaturen zu
buckeln. Wir Deutschen sollten aus der Geschichte gelernt haben, das ein
solches Verhalten nur hemmt. Die Wirtschaft muß Geschäfte machen. Aber
möglichst nicht mit blutigen Diktaturen.
Apfel
als Apotheke
Erst
war der Sommer da, dann wieder weg – und jetzt endlich im August überrascht er
uns mit seiner ganzen, schönen Wucht. Der Sommer, der teilweise bisher keiner
war, hat ihm nicht weiter geschadet, sagen die Landwirte: dem Apfel. Und dessen
Zeit beginnt in diesen Tagen wieder. Unter Medizinern und Biologen gilt die Apfelzeit als die gesundeste des ganzen
Jahres. Ob Cox Orange, James Grieve, Jonagold oder Boskop: Jede Apfelsorte ist eine wahre Naturapotheke. Und das kommt
durch einen Inhaltsstoff der Äpfel, das Pektin. Dieser Stoff senkt Cholesterin,
beugt damit Arterienverkalkung vor. Und Wissenschaftler haben unlängst
entdeckt: Die Flavonoide der Äpfel – das sind rote und gelbe Farbstoffe in der
Schale – schützen die Herzkranzgefäße vor dem Verkalken. Das Vitamin C der
Äpfel hilft dem Herzmuskel gegen Entzündungen, das Vitamin B stärkt die Nerven
und gibt Energie bei Streß – ob im Haushalt oder am Arbeitsplatz. Auch Kalium
und Magnesium sind in den Äpfeln. Menschen mit hohem Blutdruck haben’s
leichter, wenn sie gelegentlich mal einen Apfel essen – und das immer öfter.
Die Fruchtsäure der Äpfel stabilisiert den Blutzuckerspiegel, beugt damit
Alters-Diabetes vor. Und wer nicht zur Schlaftablette greifen möchte, sollte
besser zum Apfel langen. Dessen Fruchtzucker
ist eine wirksame Schlafpille ohne Nebenwirkungen. Übrigens: Auch unserem
Magen tut er wohl, bei jeglichem Hungergefühl. Es muß nicht gleich ein süßer
Riegel oder ein pappiger Hamburger sein.
Literatur
und Kunst
Im
Fernsehen wird die schöngeistige Literatur in einer Talkrunde besprochen.
Oberzeremonienmeister ist dabei der FAZ-Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Und was in seiner Vierer-Expertenrunde
überhaupt einer Besprechung wert ist, kann am nächsten Tag schon in den
Buchhandlungen ausverkauft sein. Das positiv besprochene Buch ist dann
natürlich stärker gefragt als das negativ besprochene. Aber für viele Verlage
und Autoren zählt nur ein Satz: Dabeisein
ist alles. Viel schlimmer ist es, von der „Vierer-Bande“ der deutschen
Literaturkritik nicht zur Kenntnis genommen zu werden. Diese Ignoranz wird von
einigen Schriftstellern gar als Todesurteil für ihr Werk interpretiert. Schön
an der Geschichte im ZDF: Die Damen und Herren Kritiker sind sich oft nicht einig
in ihrem Urteil, vertreten aber ihre gegenteiligen Ansichten mit Vehemenz und
Engagement. Der Unterhaltungswert dieses Streits jedoch ist riesig. Auch für
Leute, die nichts mit Literatur am Hut haben. Aber auch in unseren
Tageszeitungen, zumindest in den überregionalen, werden neue Bücher mit Daumen
nach unten oder oben rezensiert. Otto
Normalverbraucher kann sich also orientieren, sofern er literarisch
überhaupt interessiert ist. Pro und
Contra wird ihm geboten. In der Bildenden Kunst aber gibt es diese Auseinandersetzung
nahezu nicht. Über Bildhauer, Maler, Grafiker wird in schwülstigen, schwammigen
und oftmals nichtssagenden Worten
schwadroniert, es werden des Kaisers neue Kleider beschworen, aber kein
vehement und klar formuliertes Urteil wie in der Literatur abgegeben. Dabei
könnte ich mir vorstellen, daß es die Menschen interessieren würde, wie vier
oder fünf Kritiker dieses oder jenes neue Werk aus der Bildenden Kunst
betrachten. Und zwar in heftigen, kontrovers geführten, öffentlichen
Diskussionen; wie bei Marcel Reich-Ranicki im „Literarischen Quartett“. Wenn es um die Kritik an einem neuen Buch
oder einer neuen Theaterinszenierung geht, dann ist das möglich, was bei
Bildern und Skulpturen kaum getan wird. Dabei hätte unsere moderne Kunst es
bitter nötig, in die laute Kontroverse zu geraten.
Wie
bei Schröders
Das
Sommerloch ist da. In so manchen Blättern und Rundfunkanstalten sucht man
verzweifelt nach Themen. Aber die Schröders aus Hannover sind ja da – und immer
gut für eine neue Schmonzette. Hillu und
Gerhard, das sozialdemokratische
Traumpaar, ließ einst keine Gelegentheit aus, sich dem
bundesrepublikanischen Volk als modernes Ehepaar zu präsentieren. In
sogenannten Homestories, nicht nur in bunten Schmuddelblättern, sondern auch in
manchmal ganz seriösen, vornehmlich linksliberalen Tageszeitungen. Kaum eine
Talkrunde oder Quizsendung im deutschen Fernsehwald war vor ihnen sicher, ob
nun öffentlich-rechtlich oder privat. Gerhard und Hillu plauderten zum Genuß
von Moderatoren und vielen Zuschauern über ihre Einsichten und Absichten, ihre
politischen Grundsätze und Abneigungen. Spießigkeit
à la Links wurde dem staunenden Publikum geboten. Aber der rote Krug aus
Hannover ging solange zum Öffentlichkeitsbrunnen, bis er brach. Aber auch die
Trennung und jetzt die Scheidung wird von den Schröders marktgerecht
verarbeitet. Gerhard, der Möchtegernkanzler,
hat sich einer Focus-Journalistin
zugewandt, die er auch munter dem Volk und seinen Kollegen präsentiert. Hillu,
die Noch-Ehefrau, mit ihren zwei Kindern aus erster Ehe, reist von Talkrunde zu
Talkrunde, schreibt Büchlein über ihre gescheiterte Schröder-Ehe und gibt
Interviews im Sommerloch, die Wellen schlagen, so daß Politiker jedwelcher
Couleur sich vor Gerhard stellen und ihn tränenreich bedauern, daß die
Noch-Gattin die schmutzige Ehe-Wäsche in aller Öffentlichkeit auswringt.
Bedauern? Die beiden Politprofis wollen es so. Und die Journalisten im
Sommerloch sind dankbar. Gottseidank sind wir in der Provinz noch nicht so
weit, daß wir die kommunalen Größen auf derartige Homestories reduzieren.
Manche „Parteifreunde“ würden das gerne sehen, vor allem jene aus der jeweils
anderen Fraktion. Und Stoff gäbe es auch genug. Das wissen auch unsere
Polit-Größen in allen Lagern. Aber wen interessiert’s??
Stau–Stehen
Was
machen Sie im Urlaub? Vielleicht erstmal ein wenig „Stau-Stehen“? Vorher fährt
sowieso nichts in Richtung Süden, Norden, Osten oder Westen. Rein ins Auto, und dann - wenn der richtige
Zeitpunkt gewählt ist – vielleicht auch
noch rein in den Stau. Sie müssen auch gar nicht lange lästig suchen. Den
Stau finden Sie vielerorts. Außerdem wird er im Radio durchgesagt. Es gibt ihn
übrigens in verschiedenen Ausstattungen.
Der beweglichste ist da noch jener, der steht. Denn da können die Autofahrer
sich bewegen. Doch wehe dem, der sich nicht durchgehend fahrbereit hält. Wie
schnell hat sich einer von der langsameren Nebenspur angeschlichen,
vorgepirscht und in die Reihe geschlängelt. Wenn aber dann endgültig alles
steht, der stockende Verkehr gottseidank zum richtigen Stau geworden ist, dann
haben die vielen Autofahrer endlich Zeit und Muße mit ihren netten Nachbarn auf
der Nebenspur zu plaudern, oder neugierige Blicke auszutauschen. Im Stau ist
keiner richtig allein. Das vermittelt ein entspanntes Gefühl wärmenden
Wohlbehagens. Wenn nur nicht diese unerträgliche Sommerhitze wäre. Und der
dumme Radiosender, der zermürbend mit ständig neuen und neuesten Staumeldungen
die erfrischenden Musikfarben tränkt. Der
Schweiß trieft, der Nachbar lärmt, die Auspuffgase stinken zum Fenster rein.
Doch bald werden die Autofahrer nichts mehr davon hören, nichts davon sehen,
nichts mehr davon riechen. Dann nämlich, wenn sich für alle Stausteher das lästige
Warten gelohnt hat. Dann, wenn der Fuß wieder aufs Gas gesetzt wird – und am Urlaubsort angekommen, verärgert oder
stolz vom neuesten Stautreff ausladend erzählt wird. Und vom Gaffen an
Unfallstellen. – Übrigens: Man steht nicht im Stau. Der Stau ist man immer
selber, vor allem, wenn man drinsteht.
Die
Mafia kommt
Holterdiepolter
war unser Möchtegern-SPD-Kanzlerkandidat Gerhard
Schröder mit seiner Forderung an die Öffentlichkeit getreten: Kriminelle
Ausländer müssen ausgewiesen werden. Wir wissen mittlerweile alle, in Schröders
Niedersachsen wird kaum einmal ein Ausländer ausgewiesen. Aber was soll es, in
der Sache hat Schröder recht, meinen zumindest die Leute, die täglich mit
Kriminalität konfrontiert werden – unsere Polizisten. Denen kann nämlich kein
Politiker klarmachen, daß ein
krimineller Ausländer, der zum wiederholten Mal bei einer Straftat erwischt wurde, nach einem „juristischen
Zwischenspiel“ (O-Ton der Polizei-Gewerkschaft) wieder auf freiem Fuß ist. Und
die allzu liberalen Zeitgenossen mögen eines bedenken: In den Großstädten der
neuen Bundesländer zahlt bereits jeder dritte Gastwirt Schutzgeld an die Mafia.
Das enthüllte jetzt eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts
Niedersachsen, das bundesweit 7.900 Gastronomen befragte. Und wir wissen auch,
daß die Mafia aus den ehemaligen Ostblockländern sich stetig und stark nach
Westen bewegt. Also, Wirte in Baden-Württemberg sollten nicht schadenfroh über
die Kollegen in den neuen Ländern lächeln. Das Böse wird auch noch bei ihnen an
die Tür klopfen. Da ist sich ein ranghoher Polizist aus Stuttgart sicher. Den
Namen wollte er übrigens nicht in der Zeitung gedruckt sehen. Nicht aus Angst vor der Mafia. Der
Mann hatte Bedenken, nach seinen Äußerungen als „Ausländerfeind“ hingestellt zu
werden.
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